Schwarze Wolken

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Fp, Jb
—-
Schwarze Wolken
Zieh’n an deinem Trauerhimmel auf,
Frostige Winde
Rückblenden alter Tage
Mit sich bringen.
Wo eben noch die Sonne schien,
Die Luft getränkt
Von Melancholie;
Schicksalsschläge blitzen auf,
Wo du einst
Friedlich schlafen konntest;
Erinnerungen dich überrollen,
Egal, wie fern auch jene Tage,
Erlebtes wird ich immer plagen.
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Klangvolle Stille

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Fp, Jb
—–
Klangvolle Stille;
Die Landschaft
Atmet in der Nacht.
In der Dunkelheit
Das Leben blüht,
Keine Gehetztheit
In der Luft.
Die Welt
In ihrem eig’nen Takt,
Ohne, dass jemand
Am Geschehen dreht.

Erinnerungen flammen auf

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Cl
—-
Erinnerungen flammen auf,
Brennen nieder,
Was du bis dahin
Dir hattest aufgebaut.
Das Gerüst, auf dem du stehst,
Zu Staub sich wandelt.
Dein Leben, instabil,
Nicht wehrhaft
Gegen die Stürme
In der Außenwelt.
Der Regen spült dein Leben fort,
Nimmt mit sich mit,
Was nicht verankert ist.
Wie eine Feder im Wind,
Die Richtung deines Lebens
Ist ungewiss.

Angst vor dem Spiegel

Standard
Cl
——
Angst vor dem Spiegel,
Narben werden nicht geschönt,
Vertuschen geht nicht.
 
Wahrheit gnadenlos,
Zurechtlügen unmöglich,
Ein Zwiespalt bricht auf.

Deiner Vergangenheit

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Ea, An
———–
Deiner Vergangenheit
Bist du aus dem Weg gegangen,
Um zu vermeiden,
Dass du in die Kiste
Deiner Erinnerungen
Musst greifen.
Dich scheut der Griff ins Trübe;
Jede Berührung
Außerhalb des Blickfeld’s
Alte Dämonen könnte
Hochbeschwören.
Fragen, die dein Dasein
In ein and’res Licht rücken,
Könnten wieder aufblitzen,
Die Schönwetterfront
Aus deinem Leben vertreiben.
Selbstbefragung,
Der Tod deiner
Aufgebauten Wahrheit.

Keine Zuflucht mehr

Standard
Fp, Jb
—–
Keine Zuflucht mehr
An jenem Ort,
An welchem der Baum
Einst seinen Schatten warf.
Das Schlupfloch jener Zeit
Für immer geschlossen,
Um Wege
In die Gleichheit
Hineinzuebnen.
Das Herz der Heimat
Ausgeblutet,
Um Quellen
Für mehr Profit zu suchen.
Wo magische Erinnerungen
Gewoben waren,
Blüht der Verrat.

Eine kleine Träne

Standard
FP, JB
——
Eine kleine Träne
Bringt das Sehnsuchtsmeer
Zum Schäumen,
Lässt Gefühle
Aus einem einst stillen Gewässer
Wieder überlaufen.
Vor den Augen,
Was einst verdrängt ward‘;
Jenes, womit du nicht abgeschlossen,
Zieht dich nun zur Rechenschaft.

Ein heller Stern

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LaN
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Ein heller Stern
Am schwarzen Trauerhimmel;
In dunklen Stunden
Wird dein Licht
In uns’ren Herzen
Wieder leuchten.
Mit Erinnerungen
Licht in uns aufflammt.
Die Düsternis verbannt,
Neue Wege werden sichtbar,
Gegangen, doch noch immer da.

Immer ein Teil der and’ren Welt

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FP, JB
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Immer ein Teil der and’ren Welt,
Weil ich mich
In keines Menschen
Dienste stell‘.
Zu Hause die Fremde,
Weil ich and’re Wege gehe;
In der Ferne fremd,
Weil ich von woanders komm‘.
Frei sein,
Von nirgendwo ein Teil.

In den Schlaf der Ewigkeit

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LaN
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In den Schlaf der Ewigkeit
Bist du gefallen,
Lässt uns auf dieser Welt alleine.
Kein Willkommen mehr
Am Eingangstor;
Wo du einst warst,
Ist der Platz nun leer.
Kein Krähen mehr,
Das dich verrät,
Kein Blick mehr
In deine Augen,
Leider ist es kein Traum.
Für immer verloren,
Ein Teil von uns gestorben.