Unruhe umhüllt dein Wesen

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Unruhe umhüllt dein Wesen,

Du

Warst immer

Auf der Suche

Nach einem neuem Orte

An dem du frei

Sein

 

Kannst.

Bei dir

In deiner Heimat

Warst du stets im

Überlebensmodus.

 

Alltäglichkeit

Und Ruhe

Hatten keinen Platz.

Jede Minute war ein

Kampf

 

Ums

Bloße Überleben.

Kleine, stille Momente

Konntest du nie haben.

Nichts,

 

Was

Für ewig

Hätte sein können.

Alles sofort hinter dir

Lassen

 

Und

Wieder weggehen,

Wenn das Leben

Dich zum nächsten Abschied

Zwingt,

 

Stets

Der Gedanke war.

Nie konntest du

Die Stille genießen,

Die Vergangenheit wird

Langsam Teil

Deines Unruhewesens.

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Heimat war dir schon immer fremd

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Heimat

War dir

Schon immer fremd,

Dein ganzes Leben lang.

Verurteilt,

 

Ausgestoßen,

Bevor du

Irgendetwas gesagt hattest.

Du hast ein and’res

Wesen

 

Als

Deine Bekannten.

Du weißt nicht,

Warum du außen stehst.

Du

 

Hast

Nichts getan,

Hattest keinen Streit,

Hast keinen Menschen beleidigt

Warst

 

Ohne

Irgendeine Parteizugehörigkeit.

Du warst ungebunden,

Hast dir nichts sagen

Lassen.

 

Du

Fragst dich,

Weshalb sie dich

Als geächteten Menschen bezeichnen.

Wer

 

Nicht

Bei ihnen

Und ihren Verbrechen

Mitmacht, und nicht überredbar

Ist,

 

Der

Hat verloren,

Muss zum Schweigen

Gebracht werden, damit er

Sie

 

Wenigstens

Nicht stört.

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Gefühle, völlig ausgelöscht

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Gefühle,

Völlig ausgelöscht;

Gefühle,

Kein Leben mehr

In dir.

Du bist nur ein Wesen,

Das einfach existiert.

 

Du siehst das Leben

Nur in schwarz und

Weiß.

Farben,

Die dein Leben bunter machen,

Verschollen sind und eingeeist,

Du bist gefangen,

Scheust jeden Schritt,

 

Der

Ins Ungewisse

Dich wird zwingen.

Das Alte gibt dir

Halt.

 

Was

Neu ist,

Ist dir ungeheuer,

Zu stark die Furcht

Vor

 

Erneuten

Enttäuschungen. Lügen

In der Vergangenheit

Haben deinen Glauben ans

Gute

 

Zerstört.

Dir unbekanntes

Ist dir verdächtig,

Das Gewohnte gibt dir

Wenigstens

 

Noch

Etwas Halt,

Woran du dein Leben klemmst.

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Du bist nicht mehr der fröhlich Mensch

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Du

Bist nicht mehr der fröhlich‘ Mensch,

Der du einst warst.

Jedes Fünkchen Glück

In deinen Augen

Ist erloschen,

Und dein Lächeln fahl.

 

Du

Wolltest der Liebling

Aller Menschen

In deiner Umgebung

Sein;

Deine Gefühle verstummt,

Du lächelst nur

Zum Schein.

 

Dein Empfinden erstarrt,

Weder tot,

Noch lebendig,

Lebst du so vor dich hin,

Gequält von der Frage

Nach des Leidens Sinn.

 

Seit vielen, düst’ren Jahren

Lebst du

In einer fremden Haut,

Willst frei sein,

Willst endlich du selbst sein,

Deine Gefühle

Aus dem Totenschlaf  erwecken.

Du kannst nicht mehr,

Und willst dich nicht verstecken.

Schmerzende Fragen

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Schmerzende Fragen,

Die du nie hattest

Mit ihnen einmal besprochen,

Haben dein schwarzes Leben

Endgültig gebrochen.

 

Schon seit Beginn

Auf eisiger Distanz,

Bist von ihnen fortgerannt.

Die Wurzeln deines Unglücks

Hast du nicht abgebrochen,

Bist vor dem Streit davongerannt,

Hast nie ein klares Schlusswort ausgesprochen.

 

Klarheit

Konntest du nie erschaffen,

Offen geblieben‘ Diskussionen

Deinem dunklem Denken nachjagen.

 

Du wolltest endgültig gehen,

Hast ihnen kein Abschiedswort hinterlassen,

Ohne Worte,

Die eurer Beziehung

Endgültig einmal

Ausdruck verliehen hätten.

 

Jetzt sind sie weg,

Kommen nie mehr wieder,

Ohne dass du

Euer schmerzhaft‘ Miteinander

Sauber

Ohne Schatten

Beenden kannst.

 

Auf immer ungelöst,

Dein Dämon nicht mehr ruht.

Nichts, was du mehr richtigstellen könntest,

Dein Dasein auf ewig verflucht.